Google Impact Challenge – Soziales Förderprojekt zur Digitalisierung

Eigentlich ist das ganze Jahr Platz für Großzügigkeit und Mildtätigkeit, aber speziell in der Vorweihnachtszeit rückt dieses Thema in den allgemeinen Fokus. Dass Google zahlreiche Projekte unterstützt, ist kein Geheimnis. Eines dieser Projekte stellt die Google.org Impact Challenge dar, die im Folgenden vorgestellt werden soll.

 

Digitalisierung fördern

Die Google.org Impact Challenge ist ein millionenschwerer Förderwettbewerb, welcher von Google bzw. den eigens für Nonprofit-Projekte 2005 ins Leben gerufenen Ableger Google.org in Zusammenarbeit mit einigen Partnern wie betterplace.org und Ashoka ausgelobt wird und dabei auch die Unterstützung von Aktion Mensch und dem Roten Kreuz findet. Das übergeordnete Ziel der Google.org Impact Challenge ist es, den Digitalisierungsprozess sozialer Projekte zu fördern. Dabei steht ein durch und durch philanthropischer Ansatz im Fokus, so heißt es auf der offiziellen Seite der Google.org Impact Challenge:

„Gesucht werden Ideen, die unsere Gesellschaft mit Hilfe von Technologie etwas besser machen können – ob mit einer App, Website oder auf ganz andere Art und Weise. So kann beispielsweise der Sportverein effizienter organisiert, digitales Know-How weitergegeben oder Geflüchteten mit Kultur- und Sprachangeboten geholfen werden.“

Dass dieses Anliegen als sinnvoll erachtet wird, zeigt auch eine Umfrage von betterplace.org, an welcher über 2.000 gemeinnützige Organisationen teilgenommen hatten. Hier gab ein Großteil der Teilnehmer an, dass sie ihre soziale Wirksamkeit durch Digitalisierung steigern könnten, zugleich aber bei Ihnen in diesem Bereich noch massiv Nachholbedarf bestünde.

Entsprechend dürfen an diesem Wettbewerb nur Vereine oder andere gemeinnützige Projekte teilnehmen. Wer diese Voraussetzung erfüllt und der Meinung ist, eine förderungswürdige Idee vorweisen zu können, hat bis zum 10. Januar 2018 Zeit, diese für die Impact Challenge einzureichen. Dabei stehen zwei Kategorien zur Verfügung: Die Kategorie „lokale Projekte“, wo es um „lokale oder regionale Wirkung entfaltende“ Projekte wie Websites oder Apps geht oder die Kategorie „Leuchtturm-Projekte“, wo Preise bis zu eine Größenordnung von 500.000 € ausgeschüttet werden und die für aufwendigere Konzepte gedacht ist.

 

Wer entscheidet?

Welches der eingereichten Projekt am meisten überzeugen konnte, wird per Online Voting sowie durch eine unabhängige Experten-Jury entschieden werden – in diesem Jahr prominent verstärkt durch Tennislegende Steffi Graf, Journalistin Dunja Hayali sowie dem ehemaligen Spieler der deutschen Nationalmannschaft Arne Friedrich. Die Bekanntgabe der Gewinner soll am 07.06.2018 erfolgen und insgesamt sollen Preisgelder in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen € ausgeschüttet werden.


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