Smart Study! Aber wie?

Nach einigen smarten Projekten in Kooperation mit dem Sonepar InnovationLab – aus dem letzten Wintersemester zum Thema #SmartLifeDiary vom 8.11.2019 bis zum 17.12.2019 – widmete ich mein Social Campaign Design Seminar an der Hochschule Düsseldorf im Sommersemester 2020 dem Thema:

SMART STUDY! ABER WIE?
Plakative Motive zur Digitalisierung unseres Lebens

Die Idee entstand wieder einmal in einem kreativen Briefing-Prozess mit unserem smarten Sonepar Partner Lars Maschmeyer, Zentrales Marketing Digital Business, und zwar bevor die Ära Corona begann! Doch forcierte das virale Geschehen rund um Covid 19 unsere strategische Planung ungemein.

Mit der aktuellen Fragestellung sollten zunächst einmal grundsätzlich kreative Gedanken angeregt werden. Sie konnten rational oder emotional sein, witzig oder kritisch, euphorisch oder ironisch.

Nur eines bitte nicht: langweilig!

Darum gab es auch keine gestalterischen Grenzen: Wort und Bild, Foto und Illu, Text und Typo, … alle kommunikativen Künste waren gleichermaßen gefragt.

Doch was hat Sonepar eigentlich damit zu tun?

Um sein innovatives Profil zu schärfen, möchte Sonepar als Weltmarktführer im Elektrogroßhandel die technologische Wende in Form von kreativen Plakaten kommentieren. Das Ziel: neuartige und unkonventionelle Perspektiven mit einem frischen, jungen Blick zu fördern.

Einerseits um den eigenen Nachwuchs zu motivieren und sich als zukünftigen Arbeitgeber und phantasievolle Future Brand zu profilieren.

Andererseits, um auch alle Arbeitskräfte aus Elektrofachhandwerk, Handel und Industrie anzusprechen. Und damit nicht nur die eigene Kundschaft, sondern die gesamte Branche als SmartIndustry zu positionieren.

So sollten die technologischen Themen KI, VR, AR, IoT, etc. als gesellschaftliche und politische Trends unserer Zeit vorgestellt sowie mit wissenschaftlichen Thesen und künstlerischen Mitteln dargestellt werden.

Überraschende Entwürfe wecken die Aufmerksamkeit auf den ersten und gewinnen das Interesse auf den zweiten Blick. Folgenden Fragen sollten die plakativen Motive unter anderem nachspüren:


Welchen Einfluss hat die digitale Entwicklung auf Forschung und Lehre?

Wie kann künstliche Intelligenz die natürliche Neugier unterstützen?

Ersetzen Roboter bald die Professoren?

Werden Hörsäle zu Chatforen?

Vertreiben moderne Medien die guten, alten Bücher aus der Bibliothek?

Wo findet die Wissenschaft von morgen statt: auf dem Campus oder im Computer?


„Und das Leben neben der Hochschule verändert sich ebenfalls rasant.“ Dies ein Zitat aus der Ausschreibung im digitalen Vorlesungsverzeichnis, die veröffentlicht wurde, noch bevor die Pandemie auf einmal in der Welt und urplötzlich auch bei uns war! O-Ton aus dem Briefing: „Darum sind auch anregende Antworten auf ganz allgemeine Fragen des digitalen Wandels von Interesse“:


Wie kaufen wir ein?

Wie bewegen wir uns fort?

Wie lernen wir uns kennen?

Wie teilen wir uns mit?

Wie kommunizieren wir?


Und last but not least:


Schenkt uns die mobile Kommunikation mehr freie Zeit?

Oder raubt sie uns die Freizeit?

Was wir im Handy haben, haben wir das auch im Kopf?

Wenn alle Welt digital wird, was wird dann aus den analogen Werten des Lebens?

Werden wir auch im Schlaf noch lernen?

Und wo bleiben unsere Träume?


Auch an der Hochschule Düsseldorf wird die Digitalisierung von Forschung, Lehre und Verwaltung vorangetrieben – immer schon und ganz rasant seit 2019. Darum war von vornherein vorgesehen, die Ergebnisse öffentlich zur Diskussion zu stellen. Was hiermit zum ersten Mal geschieht.

Doch wie kam es dazu?

Voilà! Warum die digitalen Daten für die Entwürfe im Laufe dieses Home-High-School-Semesters über komplizierte Off- und Online-Proceduren austauschen? Als Alternative entwickelte ich mit Hilfe meines Assistenten Stefan Völker, B.A. Design, einen methodischen Quantensprung zur Förderung von Forschung und Lehre:


INSTA BRAIN STORM


Der Workflow fand zwar coronaregelkonform über MS Teams und einschlägige andere Software-Services statt. Aber weltweit wahrscheinlich erstmalig setzten wir zusätzlich eine der größten internationalen Plattformen zweckendfremdet für den kreativen Stream Flow zur sukzessiven Weiterentwicklung der Entwürfe ein.

Hier auf dem Sonepar InnovationLab Website Blog publizieren wir eine Best-of-Show der Motive. Eine größere Auswahl veröffentlichen wir als Trailer-Story auf dem Sonepar InnovationLab Instagram Account. Und wer Lust hat, den kreativen Schaffensprozess retrospektiv zu verfolgen, kann die komplette Kollektion auf dem Professor Wilfried Korfmacher Instagram Account chronologisch nachvollziehen.

Herzlichen Dank an Lars Maschmeyer und sein Team bei Sonepar – sowie noch an zwei weitere freundschaftliche Förderer, die das Happy End unseres Seminars zu einem ganz besonderen Erlebnis machten:

Dankeschön, Georg W. Broich von Broich Premium Catering GmbH, dass wir die überwältigende Kulisse Eures Alten Kesselhauses auf dem Areal Böhler für die phantastische Online-Live-Show zur abschließenden Präsentation nutzen durften.

Dankeschön, Volker Schäger-Enkirch von SIGMA System Audio-Visuell GmbH, dass wir Eure phänomenale AV-Technik zur megaplakativen Projektion unserer Instagram „Briefmarken“ verwenden konnten.

Dankeschön liebe Studierende! Was wir auf jeden Fall alle miteinander gelernt haben: Das Leben geht weiter. Das Studium wird smarter.

Salve

Professor Wilfried Korfmacher
Diplom-Designer Diplom-Psychologe

Last but not least: Kompliment an den kompletten Kurs für das leidenschaftliche Engagement in diesem komischen, aber extrem kreativen Corona-Semester. Erfolgreich teilgenommen hatten:

Olga Bechthold
Lauriane Cavallari
Alexander Jacobs
Christian Kluge
Tolgahan Maydan
Jesse Plum
Jana Wacker
Esther Wagner


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