Fiber in the home!

In der heutigen Welt ist das Internet nicht mehr weg zu denken. Besonders in den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig eine stabile Internetverbindung ist, sei es für Video-Calls, Multimedia oder SmartHome.

Der deutsche Standard für den Internetzugang ist eine Zweidraht-Kupferleitung, bei welcher Download-Geschwindigkeiten von 16 bzw. 50 Mbit/s gängig sind. In Ballungsräumen sind hier teils 100 Mbit/s, oder bis zu 400 Mbit/s möglich. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: die Geschwindigkeit des Netzes ist nicht so schnell wie bestellt. 

Durch eine Glasfaserkabellegung mit Sonepar sind 1 Gbit/s, also 1000 Mbit/s, sowohl in Up- als auch Download problemlos möglich! Ob für eine Wohnung, ein Ein-, oder Mehrfamilienhaus, ganze Wohnblöcke oder Büro- und Industrieanlagen: Die Verlegung von Glasfaserkabel und dem damit einhergehenden Highspeed Internetzugang steigert die Attraktivität und den Wettbewerbsvorteil jeder Immobilie.

Doch – was bedeutet „Fiber in the home“ (Glasfaserleitungen bis in die Wohnung)  genau? Es gibt verschiedenste Verbindungsmöglichkeiten, oder auch FTTx Varianten:

Fiber in the home (FITH) bedeutet, dass eine Verbindung per Glasfaser vom Hausübergabe-Punkt des Netzbetreibers bis in die Immobilie des Nutzers besteht.

Fibre to the Curb (FTTC) – die Glasfasern werden von der Vermittlungsstelle bis zum Multifunktionsgehäuse an der Straße geführt. Hier wird mit aktiver Technik, beispielsweise einem DSL Access Multiplexer (DSLAM), die Information auf vorhandene Kupfer-Telefonleitungen umgesetzt und so bis zum Endkunden geführt.

Fibre to the Building (FTTB) – die Glasfasern werden von der Vermittlungsstelle bis in das Gebäude zu einem Hausübergabepunkt geführt. Die Verbindung zu den Kundenanschlüssen erfolgt dann über Kupferleitungen. 

Fibre to the Home (FTTH) – die Glasfasern werden bis in jede Wohnung geführt und enden in der Teilnehmerschnittstelle.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Systeme und Möglichkeiten der Installation. Unsere Erfahrung zeigt: der Wandel der Informationstechnik ist konstant! In der Zukunft werden die heute verbauten Faserqualitäten nicht mehr dem dann gültigen Standard entsprechen. 

Um eine später erneute Verlegung der zukünftigen Anforderungen an Übertragungsstandards zu vermeiden sollte eine Leerrohrverlegung vorgenommen werden. Hiermit können die Glasfaserkabel simpel herausgezogen und ausgetauscht werden, sobald es einen neuen Übertragungsstandard gibt. Dies bietet sich besonders bei Einfamilienhäusern an. Für Mehrfamilienhäuser, sowie Wohnblocks mit vielen Parteien eignet sich ein System aus Mikrorohren. Mikrorohre sind kleine, flexible Rohre mit Außendurchmessern von 7 mm bis 14 mm, durch welche die Glasfaserkabel laufen.

Welche Option für welchen Anwendungsfall die beste ist – wir von Sonepar informieren Sie gern! 


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