Teamjacke Sonepar: Funktionalität, Design und Zukunftsinnovation vereint

Na, wie gespannt wart ihr nach unserem letzten Beitrag noch mehr über die Jacke zu lesen? Wisst ihr denn auch noch, um welches wichtige Thema es ging?

Um jedermanns Gedächtnis einmal aufzufrischen, hier ein kleiner Rückblick. Der Oberstoff unserer Jacke ist ein recyceltes PET-Material, welches im Herstellungsprozess deutlich weniger belastend für die Umwelt ist, als die Produktion anderer synthetischer Fasern und dem Kunststoff ein längeres Leben bietet, indem dieser wieder in den Produktionskreislauf aufgenommen wird, anstatt entsorgt zu werden. Dies war eine wichtige Maßnahme für uns als Textilstudenten, aber vor allem auch um die Werte von Sonepar zu vertreten. Natürlich war dies aber nicht alles, was die Jacke zu bieten haben musste, und auch unsere Vision einer Teamjacke war damit noch lange nicht vollständig umgesetzt.

Unsere erste Herausforderung war es, die Jacke mit genauso viel handlicher Funktionalität auszustatten wie wir es auch mit der Nachhaltigkeit getan haben.

Eines war klar: Taschen müssen her.

Egal, ob das Handy, der Schraubenzieher, ein Tablet oder die unverzichtbaren Pfefferminzbonbons, alles braucht seinen Platz. So haben wir in das Design der Jacke mehr als genug Taschen integriert, aber ein paar von diesen auch in der ein oder anderen Naht der Jacke versteckt und mit einem Druckknopf ausgestattet, damit die Jacke auf keinen Fall zu überladen wirkt.

Außerdem ist bei allen elektrischen Geräten natürlich von größter Wichtigkeit, dass kein Wasser in die Taschen gelangen kann. Auch dafür ist natürlich gesorgt, denn unser recycelter PET-Oberstoff ist wasserdicht. Wem das aber noch nicht ganz geheuer ist, muss sich keine Sorgen machen, denn wir haben auch das Innenleben der Jacke mit Taschen ausgestattet.

Die nächste Hürde, die wir zu bewältigen hatten, war es das Sonepar InnovationLab Team mit einem gewissen Grad an Sicherheit auszustatten. Wir entschieden uns früh dafür, Reflektoren in der Jacke zu verarbeiten, damit das Team auch an allen Standorten des InnovationLab-Trucks gut zu sehen ist – egal zu welch unmenschlicher Stunde der Truck auf- und abgebaut werden muss.

Unsere Ideen reichten hier von reflektierenden Nähten über leuchtende Taschen bis hin zu einer Stickerei des Sonepar- sowie InnovationLab-Logos, um dies mit dem Aspekt der „Teamjacke“ zu verbinden. Dabei entschieden wir uns dafür, das Rückenteil der Jacke zu besticken, um eine großflächige Verteilung des reflektierenden Garns zu gewährleisten. Denn wir haben uns für ein mit Glasperlen umwobenes Garn entschieden, welches auftreffende Strahlung aus allen Richtungen zur Strahlungsquelle zurückwirft.

Apropos Teamjacke: Natürlich ist es für das Team auch besonders wichtig, zugänglich auf Kunden zu wirken und vertraute Kundengespräche führen zu können. Ein einfaches Problem, was schnell mit der Idee eines Namensschildes gelöst war.

Aber unser Namensschild sollte nicht einfach nur ein Namensschild sein, sondern eine etwas abwechslungsreichere Geschichte aufweisen.

Realisierbar ist dies mit dem 3D-Druck. Dabei werden Granulate in Filamente verarbeitet, welche im Drucker stark erhitzt und damit geschmolzen werden. Im flüssigen Zustand können diese Filamente nun mit den richtigen Dateien in jegliche Form gedruckt werden, indem sie durch eine Düse extrudiert werden.

Das deutlich beliebteste Filament in diesem Fall ist mal wieder Kunststoff, aber auf dieses muss man auf keinen Fall zurückgreifen. So gibt es viele Unternehmen, die an innovativen Ideen für 3D-Drucker Filamente arbeiten und der Vielfalt sind schon jetzt kaum noch Grenzen gesetzt. Die Auswahl reicht hier von recycelten PET-Filamenten über Filamente aus Kaffee- und Weizenresten bis hin zu Filamenten auf Bierbasis.

Auch die Anwendung des 3D-Drucks ist deutlicher breiter gefächert als man vielleicht denkt. So wurde unter Anderem schon erfolgreich ein Korallenriff gedruckt, um dies wieder zu besiedeln und Artenschutz zu gewährleisten.

Wir wollten jedoch erstmal kleine Brötchen backen: ein Namensschild sollte es werden. Mit Hilfe eines kleinen Einschubfaches über der linken Brusttasche der Jacke, können die Namensschilder einfach ausgetauscht oder bei Bedarf auch abgenommen werden. So kann die Jacke flexibel innerhalb des Teams getauscht werden.

Nächstes Mal werden wir euch die letzten Schritte des Projektes vorstellen und endlich die fertige Sonepar Teamjacke präsentieren! Immerhin haben wir euch jetzt auch lange genug auf die Folter gespannt. Etwas Spannung bleibt aber trotzdem, denn wir haben immer noch ein kleines Ass im Ärmel.

Bis dann, Projektteam 3 #electrifyyourfuture

https://www.hs-niederrhein.de/textil-bekleidungstechnik/


Kommentare

Nutzerkommentare:

Keine Kommentare vorhanden.

Ihr Kommentar:

Bitte geben Sie Namen und E-Mail-Adresse an. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.