IoT ist ein Riesenmarkt mit ungeahntem Wachstumspotential (insbesondere im Smart-Home-Segment), aber zugleich gilt es auch jede Menge Hürden zu nehmen und jede Menge Bedenken auszuräumen. Und genau hier scheint Microsoft nun mit der IoT Central echte Schützenhilfe leisten zu wollen.
Das Internet der Dinge (IoT) zählt zu den Schlüsseltechnologien für die digitale Transformation. Ein Prozess, dem sich Unternehmen früher oder später stellen müssen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben zu können. Unternehmen liefert die Vernetzung von Geräten bzw. Systemen untereinander wertvolle Informationen, wie und in welchem Umfang Produkte oder Dienstleistungen genutzt werden und wann eine Wartung ansteht oder wo Optimierungspotenziale vorliegen. Privatpersonen bspw. im Smart-Home-Segment bietet das Internet der Dinge eine komfortable und vernetzte Eigenheimgestaltung, überall dort wo vernetzte technische Geräte zum Einsatz kommen.

 

Der Zweck der Microsoft IoT Central

Die Microsoft IoT Central soll Unternehmen für die Entwicklung von Smart-Home-Technologien das passende Rüstwerkzeug an die Hand geben, um entsprechende Geräte, Systeme oder Dienste besser konzipieren, umsetzen und anbieten zu können, indem eine komplexe Software-Umgebung und technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. Durch das Anbieten einer entsprechenden Infrastruktur wird die Komplexität der Initialisierungsphase für IoT-Produkte deutlich reduziert. Zudem ermöglicht die IoT Central die Möglichkeit, IoT-Geräte und -Systeme einfach miteinander zu verbinden, und auf einer zentralen Stelle überwachen, verwalten und steuern zu können.

 

Wie wird’s angeboten und was kostet es?

Erstmals vorgestellt wurde die Microsoft IoT Central zur Hannover Messe 2017. Da Microsoft aber mit der Azure Suite bereits entsprechende Serviceleistungen im Bereich IoT im Angebotssortiment hatte, stellt sich die Frage warum noch eine neue IoT Central anbieten? Das Zauberwort ist Einfachheit. Die IoT Central bietet einen deutlich starreren Rahmen als die Azure Suite, somit aber auch einen deutlich einfacheren Einstieg. Die Software verbindet sich unkompliziert mit vernetzten Geräten, kann für die Komponentensteuerung genutzt werden, bietet diverse Masken für Analysen und bietet Möglichkeiten über Regelerstellung Funktionen zu automatisieren. Und da cloudbasiert einfach in und (zugegebenermaßen auch ziemlich praktisch) ist, bietet Microsoft seine IoT Central als XaaS- bzw. SaaS-Lösung über seine Cloud-Computing-Plattform Azure an. Preislich bewegt sich das Ganze in einem fairen Rahmen, so dass die meisten Unternehmen mit monatlichen Kosten in Höhe von ca. 500 US-Dollar rechnen müssten, wobei Zusatzleistungen bei Bedarf auch hinzugebucht werden können. Microsoft bietet Interessierten die Möglichkeit, die IoT Central für bis zu 10 Geräte 30 Tage lang kostenlos auszutesten.


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